Die Auskunft des Mindesthaltbarkeitsdatums

Mindesthaltbar bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum.

Bei der Einführung des Mindesthaltbarkeitsdatum waren die Folgen sicher nicht absehbar, denn aus einem gut gemeinten Hinweis wurde ein riesiger Müllproduzent. Denn kaum ist das Datum erreicht, landet das Lebensmittel in der Tonne.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum bedeutet nicht, das etwas Verfallen oder nicht mehr geniessbar ist. Nein – es bedeutet nur, dass die Konsistenz und Geschmack bis zu diesem Zeitpunkt gegeben sind. Überraschenderweise sind die meisten Produkte nach dem Datum noch eine ganze Weile genießbar.

Doch viele Menschen interpretieren dieses Datum falsch und entsorgen Lebensmittel, welche in der Regel noch tadellos sind. Schlussendlich muss jeder für sich selbst entscheiden wie lange etwas haltbar ist und auf seine Sinne vertrauen. Denn so manches mal können Lebensmittel auch schon vorher verschimmelt sein, wenn z.B. die Verpackung eine nicht sofort sichtbare Beschädigung hat.

Was denkt ihr würden wir weniger Müll prodzieren, wenn man das Produktionsdatum ebenfalls auf Lebensmitteln vermerkt?

 

3 Comments

  1. Christiane sagt:

    Nein, ich denke nicht, dass das Produktionsdatum etwas ändern würde.
    Ich denke es würde gegenteilig wirken, ebenfalls wie das MHD.

    Ich denke kleinere Verpackungseinheiten würden helfen (Mir zumindestens…) und kleinere Produktionsmengen. Dadurch würde man lernen zu haushalten 😀
    Vielleicht wäre auch eine Lösung wieder „Hauswirtschaft“ in Grundschulen einzuführen, sodass die Kiddies lernen wie-was-wo-wer-wieso-weshalb-warum 😉

  2. Bella sagt:

    Das Problem dabei sind ja auch die ganzen Skandale, die mit der Überschreitung des MHDs einhergegangen sind. Diese machen den Leuten Angst Lebensmittel herzunehmen, wo das MHD schon abgelaufen ist. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei leichter verderblichen Lebensmitteln, wie Fisch, Eier etc. auch immer total die Panik hatte, dass ich mir jetzt irgendwas einfang. Mittlerweile habe ich da aber auch angefangen, einfach mal meinem Gefühl zu vertrauen, mal an was zu riechen, einen Löffel zu probieren (der bringt einen ja selbst dann nicht um, wenn das Essen tatsächlich verdorben ist). Man lernt dann automatisch verdorbene von guten Lebensmitteln zu unterscheiden und braucht das MHD gar nicht mehr.

    1. Sabrina sagt:

      So sehe ich das ebenfalls, obwohl ich auch vorsichtig bin wenn etwas leicht verderblich ist.

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