Interview: Ich will die Welt verändern.

Wer ich bin? Ein Mensch, der etwas bewegen will. Mein Name ist Christian Gera und ich kann diese Kopf Unten Generation, die ständig und nur noch auf Ihr Smartphone schaut bzw. nur noch virtuell lebt, nicht mehr ertragen. Alle folgen der gleichen Herde – jeder schaut zu wie alle Daten verkauft werden, wie man ungefragt ausgespähter Werbeträger beim großen F wird – und keiner tut etwas dagegen. Viele sind müde geworden, sich zu wehren und selbst etwas zu tun.

Hier kommt meine Person und meine Idee ins Spiel: Weg von PC, Smartphone, Laptop und Co. – und wieder rein ins Leben. Meine Plattform zeigt Freizeitmöglichkeiten – sogenannte Treffplätze auf. Viele wissen beispielsweise nicht, wie viele Parks sie überhaupt nebenan oder in Ihrem Ort haben.

Lokal, einfach, lebensnah – und dabei ist für Nutzer die Plattform kostenlos. Unternehmen die sich den Usern präsentieren wollen, zahlen dafür eine geringe jährliche Kooperationsgebühr. Ganz wichtig: Sie präsentieren sich den Usern, nicht andersrum. Hier wird keiner verkauft. Das ist wie ich denke, der eigentliche Sinn eines wirklich „sozialen“ Netzwerkes für alle!

Ihr seht, ich brenne sehr für diese Idee und hätte beinahe vergessen mich vorzustellen. Pardon. Ich komme aus Bochum, bin smarte 35 geworden und wie ich denke im besten Gründeralter. Bloggen tue ich schon seit 5 Jahren mit zunehmenden Erfolg und mehreren hunderttausend Lesern monatlich für meine Themengebiete Freizeit, Datenschutz, Whats-App-Sucht, Singles, Dating, reales und Co. Freizeitcafe.com – das soziale Netzwerk ist jetzt am 1.6.2016 dazugekommen nach mehreren Monaten (auch teurer) Programmierarbeit meiner Partner. Eigentlich bin ich gelernter Buchhändler und habe im Anschluss noch Marketing studiert. Privat bin ich ganz normal wie jeder andere auch.

Worin siehst du Probleme in der Gesellschaft und wie könnte man diese am besten angehen?

Die Probleme in der heutigen Gesellschaft sind hausgemacht. Viele leben in virtuellen Welten, weil Ihnen Perspektiven und Möglichkeiten fehlen etwas schönes Reales mit anderen zu machen. Vereinsamung- vor allem in Großstädten und Ballungsgebieten – schreitet trotz vielfältiger toller Freizeitmöglichkeiten – immer mehr voran. Viele bewegen sich nicht mehr, treten kaum noch Sportvereinen bei. Jenes sollte man alles wieder aktivieren, sich und anderen bewusster machen, dass es schöner ist draußen in der Sonne mit den Kumpels Fußball zu spielen, statt daheim die Virtual Reality Brille von Facebook aufzuhaben und damit jeden Tag drei Stunden zu verbringen. Statistisch gesehen vergeudet JEDER von uns bereits viel zu viel Lebenszeit vor technischen Dingen.

Auf der einen Seite bin auch ich ein Technik-Freak, nutze gerne mal hier und da alle möglichen Spielereien, bekomme jene oft als Blogger zugeschickt zum Testen; allein schon berufsbedingt. Aber ich bin immer wieder selbst dabei mir zu sagen: Stop, das reicht für heute. Ruf mal Deine Mutter an und frag Freunde, ob sie mit rauskommen. Pflege Deine Freunde, Deine liebsten und Deine Familie. Oder wenigstens einen Teil davon. Zuhören und real da zu sein ist so wichtig.

Ich will einfach die Entscheidung für die Freizeit leichter machen und die Gesellschaft etwas umkrempeln – es wäre toll, wenn viele daran mitwirken und mitmachen!

Nur so kann ich mit anderen die Welt verändern und diese ein bisschen schöner gestalten für viele. So dass man sich selbst einrichten kann und Entscheidungen trifft wo man hingeht, ohne zugemüllt zu werden von erdrückenden Werbekampagnen. Deshalb auch vielen Dank an Dich Sabrina, dass ich diesen tollen Gesellschaftsblog hier als Bühne für mein Anliegen bekomme.

Wenn du die Macht hättest eine Sache auf der Welt zu ändern, welche wäre das?

Glück/Leben/Partnerschaft/Liebe/Freunde/Gesundheit (ich denke das alles hängt zusammen) für Alle – wie es auch die Symbolik im Freizeitcafe Logo aussagt. Das wünsche ich mir für jeden einzelnen dort draußen. Und jetzt kurz ab ins Freizeitcafe, was aussuchen, einladen und Raus mit Dir! 🙂

Was sind deine Zukunftspläne für das Freizeitcafe?

Zukunftspläne sind neben der ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung wie einer App und Co. die Zusammenarbeit mit allen regionalen und lokalen Freizeitpartnern. Hierzu bauen wir gerade den Vertrieb auf und haben schon einige Erfolge und Zusammenschlüsse.
Gemeinsam erreicht man einfach mehr. Am Ende soll das Freizeitcafe eine Institution für ein besseres, aktiveres Leben sein abseits von Virtualität- über das man gerne seine (neuen) Freunde trifft und sich an den jeweiligen Lieblingsorten verabredet. Ein Mehrwert für alle, für die immer kostenfreien User sowie für die zahlenden Unternehmer, welche stärker besucht werden.

Wie bist du auf deinen heutigen Lebensweg gekommen?

Ich wollte nicht in einem verstaubten Buchladen stehen und versauern. Auch wenn ich Bücher liebe. Journalismus, das Schreiben und Marketing haben mich seit jeher fasziniert; auch die Psychologie dahinter, jedoch ohne Manipulation. Letztere gibt es mit den tausenden Werbeeindrücken tagtäglich zu viele- es muss auch mal wieder Ruhe einkehren bei einem selbst ohne Dauerbeschallung und eine freie eigene Entscheidungsmöglichkeit geboren werden. Genau das treibt mich, das Projekt und den Mehrwert dahinter so an.

Was hat dich am Gründen am Meisten gereizt?

Eigenständig zu sein. Selbst etwas aufzubauen. Und zwar etwas, worauf man später einmal positiv und gerne zurückblicken kann. Nicht der Spielball von jemand oder einem System zu sein, welches man (sei es denn in Form eines Chefs oder Art den Jobs) verabscheut, oder nicht dahinter steht. Vom Marketingchef einer Agentur, über den Zeitungszusteller bis hin zum Call-Center-Sklaven habe auch ich schon alles durchlaufen (müssen), um mich selbst zu finden. Jetzt will ich durchstarten mit dem, was mich wirklich antreibt.


 

 

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