Hab nen Plan

Die zweite Woche ist nun seit der Anti-Stress Challenge vergangen. Mein zweites Semester ist bislang sehr entspannt gestartet, durch ein sehr gut aufgebautes Netzwerk in meiner Semestergruppe lernen wir effektiv und können uns schnell bei Fehlern beraten. Doch ein Netzwerk alleine hilft noch nicht genug, um gut durch das Semester und das Leben zu kommen.

Atmen und Entspannungsreisen können Stress nachträglich mindern, doch warum nicht vorzeitig Aufgaben einplanen, um dann bereits Stresssituartionen zu vermeiden. Wie ein Segel, das du frühzeitig mit dem Wind richtest um einen herannahenden Sturm auszuweichen. In der dritten Hälfte der Meditations-Challenge werden wir den Fokus auf das Abschalten mithilfe von Planungen, sowie strukturierte Tagesabläufe legen.

Hab einen Plan

Für dich selbst, struktuiere dein Tag, plane ein wann du schlafen gehst, welche Aufgaben sich bei dir täglich oder wöchentlich wiederholen und auch was du dir vornehmen magst. Unser Hirn liebt Wiederholungen, es gibt ihm Sicherheit und Ruhe, also versuche ähnliche Aufgaben zur selben Zeit zu wiederholen ,genau das brauchst du um entspannt deinen Tag zu beginnen.

Ich musste auch erst auf die harte Tour lernen wie viel planen hilft und wie sehr ungeplante Wochen stressen, mein erstes Semester brachte mich aus den Gleichgewicht und ich verlor mich im Stress. Der Stress sorge wiederum dafür das ich nicht lernte und vor Panik in den Klausuren nichts wusste, da fielen mir wieder die praktischen Tipps und Hilfen, die Sabrina mir erzählte, wieder ein. Sabrina riet mir bereits vor dem Beginn des ersten Semesters, mir einen Organizer anzulegen und meinen Tag zu planen, ebenso riet sie mir eine ToDo-Liste für den Tag anzulegen um einerseits den Antrieb als auch die eigene Beobachtung zu haben was ich noch tun muss, leider habe ich diese Ratschläge erst jetzt im zweiten Semester wirklich konsequent eingesetzt, mit großen Erfolg.

Struktur ist im Studium das A und O, ansonsten verfängst du dich im Netz der Anforderungen

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Regeln für einen gut strukturierten und geplanten Tagesablauf

  • Plane immer mehr Zeit ein als du brauchst, so vermeidest du Stress wenn es etwas länger dauert.
  • Nutze einen Organizer und am besten ein Whiteboard, den Organizer für die Planung der Woche und das Whiteboard für die Tagesplanung mit Strichliste.
  • Kenne deine Grenzen und deine Bedürfnisse, wie viel Schlaf du brauchst und wie lange du an einem Stück arbeiten kannst.
  • Nehme dir einen Tag in der Woche frei und gönne dir Auszeiten.
  • Belohne dich für kleine und große Erfolge, so bleibst du motiviert und glücklich.
  • Erzähle von deinem Tagesplan, so hast du immer Feedback von anderen und wirst nicht überrumpelt.
  • Beende deinen Tag zwei Stunden vor dem Schlafen gehen, schalte dein Handy aus und lese ein Buch, so kann sich dein Körper und Geist bereits auf die Nachtruhe einstellen.


Dieser Beitrag ist ein Teil unserer Anti-Stress Challenge. Weitere Tipps für mehr Ruhe im Alltag findet ihr im Beitrag „Senke deinen Stresspegel mithilfe von Entspannungsreisen“

Wie habt ihr eure zweite Anti-Stress Challengewoche erlebt? Konntet ihr abschalten oder hattet ihr wie ich zwischendurch immer noch unruhige Momente? 

- Tim / Blogger


2 Comments

  1. Christiane sagt:

    Ich bin seit einiger Zeit auf der Suche danach wie ich mich am besten organisiere.
    Normaler Taschenkalender, Filofax und Bullet Journal. Derzeitig bin ich beim Bullet Journaling gelandet und es funktioniert soweit ganz gut – aber haha, ich mach das auch erst seit 3 Wochen XD

    Jetzt sind Ferien und ich bin gespannt, ob ich mit diesem Bullet Journal meinen Lernplan einhalte und meine Schulprojekte fertig machen kann!

    Für so „Haushalts“-Zeug hat es sich bewährt: einkaufen, Wäsche waschen, aufräumen, Abwasch, ect. Das erledige ich, wenn es im BuJo steht.
    Ich bin gespannt.

    1. Tim sagt:

      Hallo Christiane, dass selbe Problem habe ich leider auch noch zur Zeit.
      Oft schaffe ich es nicht diese Pläne einzuhalten, entweder kommt etwas wichtiges oder semi-wichtiges dazwischen oder es ist einfach zu spät oder das wollen ist in dem Moment nicht da.
      Bei mir sind es die Programmierprojekte die ich wöchentlich erledigen muss, aber es ist vor allem bei so schönen Wetter schwer am PC zu bleiben und zu programmieren.
      Der Grund liegt bei mir daher weniger an der Planung, mehr am Willen und meiner Disziplin, aber ich schaffe es mehr und mehr auch den Tag so durchzuziehen wie ich ihn mir plante.
      Und Post-Its sind sehr praktisch, einfach überall wo etwas noch zu erledigen ist einen ankleben und dann abarbeiten, so dass man gleich im Raum daran erinnert wird was ansteht.
      Zum Glück sind wir ja alle lernfähig und es gibt ja duzende Methoden und Alternativen um besser seinen Alltag zu meistern, so ist auch immer Zeit für eine Stunde Pause in der Sonne oder vielleicht zwei.
      Bullet Journal werde ich die Tage einmal ausprobieren, mal sehen wie es mir hilft.
      Danke für den Tipp. Ich bin sehr gespannt wie meine Erfahrungen damit sein werden.

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